Es wäre dumm von dir“, sagte Pedro, „wenn du versuchen wolltest, zu fliehen. Mein Gewehr ist geladen, es ist kein Spielzeug, glaub’s nur, ich würde dich niederschießen.“

‚Morgen früh werde ich sowieso erschossen“,sagte José, der Gefangene. „Um fünf, nicht wahr?“

‚Ja, um fünf. Vor der Kapelle San Isidro“, sagte Pedro. „Ich glaube“, fuhr er fort, „einVersuch zu fliehen wäre doch eine riesengroße Dummheit. Bedenke, was ein Toter darum geben würde, wenn man ihm eine Nacht seines Lebens zurückgäbe! Du aber sitzt da und machst ein Gesicht, als wolltest du fliehen. Wirklich, José, du bist ein ausgemachter Dummkopf!“

„Was soll ich schon mit dieser Nacht anfangen“, meinte José, „wenn du da vor mir sitzt und mich bewachst mit deinem Gewehr?“

„Möchtest du etwas trinken?“ fragte Pedro. Er gab dem Gefangenen seine Flasche.

Als José getrunken hatte, sagte er: „Das genügt lange nicht, um vergnügt zu sterben. Hast du eine Zigarette für mich?“

Pedro gab ihm eine.